ver.di Bochum-Herne: Wir freuen uns auf Euch!

Mit einem großen Gesichter-Plakat wirbt der ver.di Bezirk Bochum-Herne eindrucksvoll für die Demonstration am Samstag: “Wir sind dabei!”
Der ver.di Bezirk Bochum-Herne hat in den letzten Monaten viel Kraft gegeben, um diese Demonstration gemeinsam mit dem Bochumer Bündnis und dem Bundesbündnis “umfairteilen” vorzubereiten und  zu organisieren. Zwei Tage vor dem Sternmarsch und Kundgebung in Bochum sagt Gudrun Müller, Geschäftsführerin des Bezirks: “Wir freuen uns riesig auf Euch und möchten gemeinsam mit Euch ein starkes Zeichen für mehr soziale Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen setzen. Es ist höchste Zeit zum UMfairTEILEN – Auf nach Bochum! “

Aufruf von VertreterInnen der Kinder- und Jugendarbeit in NRW: Höchste Zeit zum umFAIRteilen !

Die Einkommensschere zwischen Armen und Reichen hat sich in Deutschland dramatisch entwickelt. Die Vermögen der reichsten BürgerInnen sind stark angewachsen und das Privatvermögen des reichsten einen Prozent der Bundesbürger ist inzwischen höher als alle Schulden von Bund, Ländern und Kommunen zusammen. Ebenso steigt der Anteil der armen Bevölkerung stetig. Insbesondere Kinder und junge Erwachsene tragen ein überdurchschnittliches Armutsrisiko. In NRW leben fast jedes fünfte Kind unter 18 Jahren und fast jeder vierte junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in einem einkommensarmen Haushalt. Weiterlesen

Aufruf der Nationalen Armutskonferenz (nak)

Die Nationale Armutskonferenz (nak) fordert eine stärkere Besteuerung von Reichtum zur Finanzierung des Sozialstaats und ruft zur Umfairteilen-Demonstration am 14. September in Bochum auf.
„Reiche werden in unserem Land immer reicher und die Armen immer ärmer. Und die Politik schaut tatenlos dabei zu, wie sich diese Schere weiter öffnet und öffentliche und soziale Leistungen verschlechtert werden“, kritisiert Joachim Speicher, Sprecher der nak. „Die Kassen der Kommunen und Länder sind leer. Es fehlt Geld zur Armutsbekämpfung, für den sozialen Wohnungsbau, für Bildung, Pflege und Gesundheit.“ Um der sozialen Ungleichheit unserer Gesellschaft entgegenzuwirken, fordert die Nationale Armutskonferenz eine höhere Besteuerung von Reichtum und einen konsequenten Kampf gegen Steuerbetrug und Steueroasen.
Die nak ruft zur Teilnahme an der Umfairteilen-Großdemonstration am Samstag, 14. September, in Bochum auf. Um 11:30 Uhr startet der Sternmarsch an drei Orten mit je einer Auftaktkundgebung in der Massenbergstraße am Hauptbahnhof, am Jahrhunderthaus und vor dem Schauspielhaus. Die Demonstrationszüge erreichen um 13:00 Uhr die Abschlusskundgebung am Bergbau-Museum.

SoVD NRW: Wir sind dabei!

Daniel Kreutz, Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschuss, wird um 11:30 Uhr auf der Auftaktkundgebung am Jahrhunderthaus (Platz am Colosseum) sprechen.

Auf zur Demo nach Bochum am 14.09.!
Mit einer Großdemonstration am Samstag, 14. September, protestieren ab 11.30 Uhr viele soziale Organisationen – darunter auch der SoVD − gegen die unsoziale Politik der vergangenen Jahre. Acht Tage vor der Bundestagswahl soll die Forderung „UMfairTEILEN – Reichtum besteuern“ lautstark in die Öffentlichkeit getragen werden. Als Demonstrationsort wurde bewusst das Ruhrgebiet gewählt. Denn in kaum einer anderen Region wird deutlich, wie ungerecht der Reichtum in unserer Gesellschaft verteilt ist: Hier finden sich einerseits die Firmensitze der reichsten deutschen Milliardäre. Verglichen mit deren Vermögen sind die Schulden der Ruhrpott-Städte überschaubar. Mit einer fairen Steuerpolitik wäre die Armut der öffentlichen Kassen leicht auszugleichen. Die Kommunen sind vielerorts handlungsunfähig, weil ihnen Einnahmen fehlen. Elementare Angebote können sie nicht mehr sicherstellen. Soziale Leistungen werden gestrichen. Straßen verkommen, Schulen vergammeln, Kultur- und Sporteinrichtungen müssen schließen. Das muss sich endlich ändern! Weiterlesen

ver.di Erwerbslosenausschuss: Wir sind dabei – mit einem eigenen Block in der Massenbergstrasse!

Zur Demo Samstag in Bochum wollen wir mit einem eigenen Block von ERWERBSLOSEN auf unsere Situationen aufmerksam machen.
Treffpunkt Erwerbslose: 11.15 Uhr am „Park-Inn Hotel“ (mit den 2 Türmen – schräg gegenüber vom Hauptbahnhof-Hauptausgang)

Beteilige Dich! Bring Transparente, Schilder, Trommeln, Kochtöpfe und Löffel (wie bei der Demo vor 2 Jahren in Oldenburg) … mit, damit wir sicht- und hörbar wahrgenommen werden!

Günter Nierstenhöfer – Sprecher des Erwerbslosenausschusses im Bezirk Bochum-Herne wird auch eine “rollende Rede” halten! Weiterlesen

DGB Region Dortmund-Hellweg: Wir sind dabei!

Die Dortmunder Gewerkschaften unterstützen die Forderung nach gerechter und fairer Verteilung. In den vergangenen Jahren hat sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter geöffnet.
Während die Vermögenden ihren Reichtum gesichert und ausgebaut haben verharren die meisten arbeitenden Menschen und deren Familien, die Rentnerinnen und Rentner wie auch die Erwerbslosen bestenfalls beim Inflationsausgleich, viele geraten in Armut und in Arbeitslosigkeit; ein großer Teil von erwerbslosen Menschen hat kaum eine Chance aus Hartz IV heraus wieder in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit zu fairen Bedingungen zu kommen. Weiterlesen

Opel-Belegschaft: Wir sind dabei!

17 Stunden Belegschaftsversammlung – Bochumer Belegschaft will Perspektive
Der Opel-Betriebsrat-Bochum informiert in einer aktuellen Mitteilung über die längste Belegschaftsversammlung in der Geschichte von Opel, die am 9. September um 8.00 Uhr begann und erst nach genau 17 Stunden endete. In der Erklärung heißt es: “Besonders beeindruckend war die Rede von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Ulrich Schneider verurteilte die geplante Abwicklung des Bochumer Opel-Werkes und stellte den Zusammenhang her zwischen einer Kahlschlagpolitik, die dazu führt, dass die Reichen immer reicher und die Ärmsten immer ärmer werden. Am Samstag (14.09.13) werden die Opelaner bei der bundesweiten Veranstaltung „um fair Teilen“ in Bochum ihre Solidarität zeigen.

Im Anschluss an die Belegschaftsversammlung entschieden die anwesenden Nachtschichtkollegen nach einer Abstimmung, dass sie die Arbeit nicht wiederaufnehmen werden. Dieser Protest eines Teils der Belegschaft dauerte bis zu Beginn der Frühschicht. Der Betriebsrat wird über den weiteren Verlauf berichten.

ver.di Emscher-Lippe Süd: Wir sind dabei!


Unsere Kommunen sind unterfinanziert. Hauptursache dafür ist die seit Jahren verfehlte Steuer- und Finanzpolitik des Bundes. Städte wie Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck sind unverschuldet in die Schuldenklemme geraten. Sie haben ein Einnahmeproblem. Unsere Städte sind nicht mehr in der Lage, die laufenden Ausgaben zu decken. Gleichzeitig werden den Kommunen per Gesetz immer neue Aufgaben ohne entsprechende Finanzausstattung übertragen.
Für unsere Städte und ihre Gemeindebetriebe sind die Folgen dramatisch. Die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Spaltung in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck nimmt zu. Mit den sogenannten Schuldenbremsen des Bundes und des Landes wird die Situation noch erheblich verschärft. Weiterlesen

UmFairTeilen-Aufruf der IG Metall Bochum-Herne: „Wir brauchen einen Kurswechsel.“

Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum-Herne

Wir treffen uns am 14.September vor dem Schauspielhaus.
Die IG Metall Bochum-Herne ruft ihre Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Demonstration am 14.September 2013 auf.
Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum-Herne, ist davon überzeugt, dass die Demonstration ein wichtiges Zeichen vor der Bundestagswahl setzen wird. „Gerade in unseren Städten wird deutlich, dass die Verhältnisse nicht mehr stimmen. Die IG Metall ist aktiv unterwegs, um die Forderungen “Gemeinsam für ein gutes Leben“ überall in die Diskussionen einzubringen. Sie unterstützt deshalb die Forderungen nach „UmFairTeilen“.
Wir müssen ändern, dass der Reichtum immer mehr wächst und unsere Kolleginnen und Kollegen in die Röhre schauen.“ Für die IG Metall stellen sich Verteilungsfragen im Betrieb und in der Gesellschaft: Für gute Arbeit bei gerechter Entlohnung und ausreichender kommunaler Finanzierung. Die Besteuerung in Deutschland muss gerechter werden. Reiche und Superreiche müssen stärker zur Kasse gebeten und niedrige Einkommen entlastet werden.“
Kerkemeier verweist auf die guten Erfahrungen im Revier, wenn es darum geht, für die Menschen solidarisch auf die Straße zu gehen. „Wir brauchen einen Kurswechsel.“
Um die IG Metall deutlich sichtbar zu präsentieren werden die Metallerinnen und Metaller gebeten, sich vor dem Schauspielhaus zu treffen, um dann um 11.30 Uhr an der Demonstration teilzunehmen.

UnterstützerInnen-Aufruf: Ich bin dabei!

Zahlreiche Persönlichkeiten unterstützen die Kampagne umFAIRteilen und rufen auf zur bundesweiten Demonstration am 14.9.13 in Bochum. Im Aufruf, der am Samstag in einer ruhrgebietsweiten Zeitungsanzeige veröffentlicht wurde, heißt es:

“Wir nehmen nicht hin, dass  die soziale Spaltung zunimmt und die Daseinsvorsorge immer stärker ausgehöhlt wird.
Wir unterstützen die Kampagne umFAIRteilen und rufen auf, am 14. September in Bochum für mehr soziale Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen zu demonstrieren!”

UnterstützerInnen: Weiterlesen

Beteiligt Euch am „Weißen Block“ 14.9.2013


Kommt zum „Weißen Block“ am 14. 9., zieht Euch Dienstkleidung

oder etwas Weißes an (T-shirt, Bettlaken etc.),
macht Euch kenntlich oder schminkt Euch weiß.
Treffpunkt in Bochum ab 11.00 Uhr, Schauspielhaus,
Oskar-Hoffmann-Straße, am Transparent: „sozial+unbescheiden“

Wir Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen – in Pflege, Betreuung und Begleitung – prangern an:
Wir haben zuviel Arbeit, wir stehen unter Arbeitsdruck, wir werden krank – wir zerreißen uns, weil wir es mit Menschen zu tun haben, die ein Gespräch brauchen und wir die Zeit dazu nicht haben.
Geld ist in dieser Gesellschaft da. Statt für Menschen wird es z.B. für marode Banken oder Drohnen ausgegeben. Wir brauchen Geld für eine menschenwürdige Pflege, Betreuung und Begleitung. Die Beschäftigten verdienen gute Arbeitsbedingungen und faire Gehälter.
Begleitung, Betreuung und Pflege sind eine GESELLSCHAFTLICHE AUFGABE, finanziert von der Gemeinschaft und keine Leistungen nur für Menschen, die es sich leisten können. Wer reich ist, braucht bekanntlich keinen Sozialstaat. WIR alle baden die fehlgeleitete Politik im Land und im Bund aus. Pflege nach einem Unfall, Hilfe in einer Eheberatungsstelle oder Betreuung im Alter. WIR möchten nicht von Menschen gepflegt und betreut werden, die keine Zeit für ein freundliches Wort haben! Ohne soziale Angebote sind die Städte und Gemeinden verödet.
Seid sozial und unbescheiden. Wenn wir uns nicht selber helfen, hilft uns keiner.

  • Denn: WIR sind „systemrelevant“ – nicht nur Banken!
  • WIR – die Beschäftigten. WIR – die Patientinnen und Patienten.
  • WIR alle – wenn wir betreut und begleitet werden wollen.
  • Wir brauchen eine solidarische Versicherung, in die ALLE einzahlen und über die Maßnahmen bezahlt werden können.

Der Aufruf als PDF-Datei.

Siehe auch: ver.di: Aufruf an alle Beschäftigten in der Sozial- und Gesundheitsbranche in NRW.

ver.di: Aufruf an alle Beschäftigten in der Sozial- und Gesundheitsbranche in NRW

UmFAIRteilen!
Aufruf zur Großdemonstration am 14.9.2013 in Bochum
Aktiv vorbereiten und selbst teilnehmen!

Das Präsidium des Landesfachbereichsvorstandes Fachbereich 3 ver.di NRW  ruft alle Bezirksfachbereiche, alle gewerkschaftlichen Vertrauensleute und alle Personalräte,  Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen in Betrieben und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens in NRW auf, die Großdemonstration des Bündnisses „UmFAIRteilen“ am Samstag , den 14.9.2013 in Bochum, aktiv in den Betrieben und Einrichtungen  vorzubereiten, sie zu unterstützen, dafür zu mobilisieren und selbst daran teilzunehmen.

Die Umverteilung des Reichtums in Deutschland ist für Beschäftigte der Sozial- und Gesundheitsbranche in mehrfacher Hinsicht von existentieller Bedeutung: Weiterlesen

ver.di Jugend: Wir sind dabei! Mit einem Demo-Party LKW!

In den letzten Jahren hat es eine massive Umverteilung von unten nach oben gegeben. Durch Bankenrettungen und Steuersenkungen wurde die Schere zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik immer weiter geöffnet. Und nun wird diskutiert, dass der Staat zu viele Schulden hat und sparen muss.
Staatliches Sparen bedeutet immer – wie wir an den südeuropäischen Staaten sehen können – Kürzungen der öffentlichen und sozialen Leistungen, bedeutet immer eine Verschlechterung der Lebensverhältnisse für die Mehrheit der Menschen, bedeutet immer eine massive Verschlechterung der Zukunftsperspektiven der jungen Generation!

Aber nichts ist alternativlos!
Übergroßer privater Reichtum muss zur Finanzierung der gesellschaftlichen
Aufgaben herangezogen werden! Wir brauchen dringend Investitionen in Bildung, öffentliche Infrastruktur und kommunale Daseinsfürsorge!

Bilde mit uns einen Block!
Mit LKW, Soundsystem und DJ bei der bundesweiten „Umfairteilen – Reichtum besteuern” Demonstration am 14.09.2013 ab 11:30 Uhr am Schauspielhaus in Bochum.

Wir fordern:
Eine einmalige Vermögensabgabe! Eine dauerhafte Vermögenssteuer! Eine Reform des Erbrechts! Eine Finanztransaktionssteuer!